Schönegger: Heumilch schont die Umwelt
  • Gratisversand ab € 50,--
  • 5% Rabatt ab € 80,--
  • Käuferschutz Trusted Shops

 Aufgrund der sommerlichen Temperaturen werden aktuell alle Käsestücke vakuumiert! 

Heumilch schont die Umwelt

Die ursprünglichste Form der Milcherzeugung!

Nachhaltiges, auf Generationen ausgerichtetes Denken und Handeln prägen die Heuwirtschaft seit jeher.

Erhalt von Lebensraum
durch mosaikartige Bewirtschaftung

 

Unsere Heumilchbauern – im Gegensatz zur industrialisierten Landwirtschaft – lassen ihre Wiesen und Weiden richtig reifen und mähen viele Flächen erst, wenn eine Vielzahl der Gräser und Kräuter in voller Blüte steht und die Artenvielfalt am größten ist. Ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Bestäubung und damit den Fortbestand unterschiedlichster Pflanzen geht. Dafür nehmen Heumilchbauern sogar ein bis zwei Schnitte pro Sommer weniger in Kauf. Unsere Heumilchbauern achten auch darauf, dass nie alle Grünflachen auf einmal gemäht werden, sondern zeitlich und räumlich gestaffelt. Das freut nicht nur die weidenden Heumilchkühe, sondern bringt auch Bienen zum Summen und Schmetterlinge zum Flattern. Denn für Insekten und Niederwild wie Hasen und Wiesenmäuse bleibt stets Lebensraum und genügend Nahrung erhalten, bis die Pflanzen auch auf den bereits gemähten Wiesen wieder hoch genug gewachsen sind.

Artenvielfalt durch schonende Nutzung

 

Durch den hohen Pflanzenreichtum werden auf Heumilch-Wiesen deutlich weniger Dünge- und Pflanzenschutzmittel benötigt als bei intensiv genutzten Flächen. Außerdem sorgt das Grasen der Heumilchkühe auf den Weiden und Almen für Wachstumsimpulse der Pflanzen. Damit ist keine permanente Nachsaat notwendig. Unsere Bauern bewirtschaften zudem auch weniger ertragreiche Flächen wie Magerwiesen, Trockenrasen oder Nasswiesen. Auf diesen Wiesen, Weiden und Almen gedeiht eine große Anzahl an unterschiedlichen Gräser- und Kräuterarten – ein wahres Schlaraffenland für Heumilchkühe. 

Schutz vor Verdunkelung

 

Im Sommer bewirtschaften unsere Heumilchbauern neben Grünland auch ihre Almflächen. Gerade in den Steil- und Berglagen ist dabei viel Handarbeit notwendig. Ohne die wertvolle Arbeit der Heumilchbauern wäre unsere Kulturlandschaft in den Bergen innerhalb von 60 bis 80 Jahren aufgrund von Verdunkelung verschwunden. So kann der Weiterbestand vieler seltener Pflanzenarten ermöglicht werden.

Schutz vor Umweltkatastrophen
- Lawinen haben keine Chance

 

Durch das regelmäßige Mähen und Weiden entstehen gepflegte Wiesen mit kurzem Bewuchs, die den Schnee besser halten. Die durch die Bewirtschaftung geförderte hohe Pflanzenvielfalt sorgt für einen tief verwurzelten Grasteppich, der auch ungünstigen Witterungsbedingungen standhält und Erdrutschen besser entgegenhalten kann. Unbewirtschaftete Wiesen mit langen, ungemähten Gräsern werden hingegen von der Schneelast zu Boden gedrückt und sind ideale Rutschrampen, auf denen sich Schneebretter leicht lösen und zur unberechenbaren Lawinengefahr werden können. Das Bewirtschaften der Grünflächen verhindert so auch Umweltkatastrophen wie Murenabgänge und Erdrutsche.

Dreistufen-Landwirtschaft

 

Die traditionelle Dreistufen-Landwirtschaft des angrenzenden Vorarlbergs gilt mittlerweile als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe. Die Familien ziehen mit ihren Tieren vom Hof zuerst auf eine niedrig gelegene Alm – den sogenannten Vorsäß auf etwa 1.200 bis 1.600 Meter. Im Juli wandern sie weiter auf die Alpe, die auf einer Höhe zwischen 1.600 und 2.000 Meter liegt. Dort verbringen sie den Sommer, bevor sie im September wieder zum Vorsäß und anschließend ins Tal zurückkehren. Diese Mobilität zwischen drei Höhenlagen ermöglicht die ganzjährige Fütterung der Tiere mit frischem Gras und Heu. Auch ein Teil unserer Heumilch stammt aus der angrenzenden Alpenregion.

Natürliche Fütterung schont Ressourcen

 

In der industrialisierten Landwirtschaft werden Nutztiere verstärkt zum direkten Nahrungskonkurrenten des Menschen, denn in den Futtertrögen von Schweinen, Geflügel und Rindern landet mittlerweile mehr als ein Drittel der gesamten globalen Getreideernte. Aber stärke- und eiweißreiche Nahrung wie Getreide, Soja oder Mais steht auch auf dem Speiseplan der Menschen.

Rinder benötigen diese Art von Nahrung weder für ihre Gesundheit noch zur Erzeugung von Milch. Mais oder Sojabohnen werden nur verfüttert, um sehr hohe Milch- bzw. Fleischleistungen zu erhalten. Der Verdauungstrakt einer Kuh ist so aufgebaut, dass er Gräser und Kräuter im frischen, aber auch im getrockneten Zustand als Heu verarbeiten kann. Kühe können das Eiweiß und die Energie in Form von Gras und Heu direkt von den Wiesen verwerten und so gleichzeitig für den Menschen hochwertige Lebensmittel erzeugen.

Heumilchwiesen sind ein natürlicher Klimaschutz

 

Die nachhaltige Grünlandnutzung der Heuwirtschaft führt zu einem hohen Humusgehalt im Boden. Dieser bildet sich ganz natürlich durch abgestorbene Pflanzenteile im Grünland. Humus ist aufgrund seines hohen Kohlenstoffgehaltes ein sehr guter Speicher für Kohlendioxid. Er bindet die im Boden liegenden Mengen an CO2, die sonst in die Erdatmosphäre entweichen und den Klimawandel beschleunigen würden. Wiesen und Weiden sind somit riesige Kohlenstoffspeicher, die mit Wäldern vergleichbar sind. Humusreiche Böden sorgen außerdem für hohe Bodenfruchtbarkeit und speichern mehr Wasser, womit sie längere Trockenperioden überdauern können. Durch die traditionelle Fütterungsweise der Heuwirtschaft mit Gräsern, Kräutern und Heu wird also auch das Klima nachhaltig geschützt.

Bergbauern-Heumilch

Die Milch mit Tradition.

Tierwohl

Wir kennen unsere Heumilchkühe mit Namen!

Vorteile der Heumilch

Welche Qualitätsvorteile Heumilch hat.

Heumilch g.t.S.

Was beudetet g.t.S.?

Nachhaltig & Basteln

Tipps, Tricks und Bastelideen für mehr Nachhaltigkeit!

Vorteile der Heumilch

Welche Qualitätsvorteile Heumilch hat.