Schönegger: Die Geschichte der Schönegger Käse-Alm
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Geschichte

Wie die Schönegger Käse-Alm entstanden ist

Bereits 1988 legte Sepp Krönauer den Grundstein für die Schönegger Käse-Alm. Wir zeigen Dir, wie sich unser Unternehmen im Laufe der Zeit entwickelt hat.

 

1988 - Wie alles begann

Auch große Geschichten beginnen manchmal im Kleinen: Am 08. Mai gründet Sepp Krönauer (seit 1986 Käsermeister) neben seinem Elternhaus in Rottenbuch-Schönegg, mitten im oberbayerischen Pfaffenwinkel die Schönegger Käse-Alm! Der kleine Verkaufsladen wird neben dem jetzigen Laden unterhalb der Stadelauffahrt eröffnet.

1989: Erstmals Versand von Käse

Die Nachfrage am Heumilchkäse von Sepp Krönauer ist so groß, dass mit dem Versand von Käsepaketen per Post begonnen wird.

1995: Bau des neuen Firmensitzes in Prem

Auch wenn man, wie Sepp Krönauer und seine Leute, nach ursprünglichen handwerklichen Methoden produziert, ist man bei der Logistik doch auf modernste Technik und Kommunikationsmittel angewiesen, um im Konkurrenzkampf zu bestehen. Der Grundstein hierfür wird im Frühjahr mit dem Baubeginn für einen neuen Firmensitz mit Verwaltungstrakt und Lager in Prem gelegt. Schon im Oktober können die neuen, bestens ausgestatteten Räumlichkeiten bezogen werden. Der Umzug lässt die ganze Mannschaft aufatmen, denn die rasant wachsende Firma hatte zuvor unter anderem die Wohnung am Bauernhof in Schönegg als Büroräume genutzt und in Morgenbach Kühlcontainer im Freien aufstellen müssen.

1996: Partnerschaft mit Sennereigenossenschaft Andelsbuch

Mit der Sennereigenossenschaft Andelsbuch im Bregenzerwald wurde eine Partnerschaft für die Vermarktung ihrer Heumilchkäsespezialitäten geschlossen. Des Weiteren wird eine fahrende Schaukäserei für Läden und Wochenmärkte, als Informations- und Werbemittel, eingerichtet.
Im September findet erstmals im Gewerbegebiet „Steinwies“ ein Tag der offenen Tür statt.

1998: 10-jähriges Jubiläum

Im Mai feiert die Schönegger Käse-Alm mit zahlreichen Besuchern, Ehrengästen und den mittlerweile 60 Mitarbeitern, welche als wichtigster Bestandteil der Produktion und vor allem als Mensch – und nicht als Kostenfaktor gesehen werden - ihr 10-jähriges Firmenbestehen mit einem großen Festwochenende in Schönegg.

2001 bis 2002: Übernahme Sennereigenossenschaft Sulzberg und Ausbau

Im April 2001 wird die Bergsennerei der Sennereigenossenschaft Sulzberg übernommen und ab Herbst komplett umgebaut. Zusätzlich wird ein neuer Anbau an die bestehende Käserei errichtet, sowie eine neue Käsepresse und Reinigungsanlage installiert.
Die 1893 erbaute Sennerei zählt nun zu den innovativsten Heumilch-Sennereien in der Alpenregion. Fortan wird hier der Großteil der Schönegger Hart- und Schnittkäsespezialitäten hergestellt. 

2003: Käsereifelager in Steingaden

Im Frühjahr wird das ehemalige Gelände der Firma Hindelang in Steingaden zu einem Käsereifelager umgebaut. Dort werden zentral die Käselaibe gelagert, gepflegt und gereift.    
Die beliebte Schaukäseveranstaltung in Schönegg ist mittlerweile überregional bekannt. Im Sommer erhält sie Besuch von der Fußballmannschaft des 1. FC Köln, die sich im Allgäu für ein Trainingslager aufhält.    
Im August wird in Murnau eine weitere Käse-Alm eröffnet.

2004: Kooperation mit König Ludwig

Eine Kooperation mit „Seiner Königlichen Hoheit“ Luitpold Prinz von Bayern wird abgeschlossen. Fortan wird das Sortiment der Schönegger Käse-Alm mit den König-Ludwig-Käsen, unserem Königskäse sowie dem König Ludwig Bierkäse, erweitert.

2005: Genossenschaft Thüringerberg

Im Frühjahr wird mit den Bauern der Genossenschaft Thüringerberg im Großen Walsertal eine Liefervereinbarung geschlossen und das Sennereigebäude für die Herstellung von Bergler, Uriger Bergler und Emmentaler angepachtet.

2008: Einweihung Reifelager in Steingaden

Zum 20-jährigen Bestehen wird das neue Käse-Reifelager in Steingaden eröffnet. Die in Sulzberg produzierten Schnittkäse werden hier in modernen Naturreifekellern gepflegt und ausgereift. Noch vor der offiziellen Eröffnung besucht der Umweltstaatssekretär Dr. Marcel Huber das neue Reifelager und würdigt es als „europaweit modernstes Käse-Reifelager“. Das 20-jährige Jubiläum wird in Steingaden, zusammen mit der Eröffnung des Reifelagers, im großen Stil gefeiert.

2009: Erweiterungen am Standort Prem und Eröffnung Pfaffenwinkler Milchweg

Das florierende Unternehmen verlangt nach Erweiterungen. So bekommt das Lager in Prem im März einen Anbau. Dort finden die Räucherkammern für den beliebten Schönegger Räucherkäse ihren Platz. Auch die Flächen der Versandabteilung werden vergrößert.

In Rottenbuch wird der in Bayern einmalige Pfaffenwinkler Milchweg eröffnet. Schönegg mit seinem Käseladen und der Schaukäserei wird eine der 10 Stationen und die Schönegger Käse-Alm zu einem der Hauptsponsoren. Der Milchweg ist ein 4,2 km langer Lehrpfad. Es handelt sich dabei um ein EU gefördertes Leaderprojekt.  

2010: Bauernbäckerei und Jubiläum

Das Lager und der Verwaltungstrakt in Prem erhalten einen weiteren Anbau: Das beliebte Schönegger Natursauerteig Bauernbrot wird ab sofort in der angebauten Bauernbäckerei gebacken.
Zudem zaubern die Bäcker dort feinen Käse- und Fruchtkuchen, die in den Käse-Almen angeboten werden.  
 

2011: Almfest auf der Käse-Alm in Schönegg

Im April findet erneut das Almfest in Schönegg statt. Dieses Mal mit dem Kabarettisten Maxi Schafroth und dem ersten Pfaffenwinkler Milchweglauf, bei dem sich Jung und Alt in verschiedenen Disziplinen messen.

2012: Umbau in Schönegg mit Kräutergarten

Ab Frühjahr finden in Schönegg, dem Gründungsort der Schönegger Käse-Alm, umfangreiche Umbauten statt. Um dem immer größer werdenden Besucherstrom gerecht zu werden, erhält die Käse-Alm eine breitere Zufahrtstraße, neue Sanitäranlagen, eine gemütliche, bäuerlich eingerichtete Brotzeitstube und für die interessierten Besucher auch einen Kräutergarten mit typischen Gewächsen, die schon seit Jahrhunderten in den Klöstern des Pfaffenwinkels gezogen werden.

2013: 25-jähriges Bestehen der Schönegger Käse-Alm

Die Erfolgsgeschichte liest sich wie aus dem Bilderbuch: Von Leidenschaft für handgefertigte Heumilchkäsequalität getrieben, entstand ein Unternehmen mit nun mehr als 120 Mitarbeitern, das die ursprüngliche kontrolliert gentechnikfreie Wirtschaftsweise der Heumilchbauern erhält und natürliche, innovative Premium-Käsespezialitäten ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe anbietet. Auch die Heumilchbauern sind von diesem besonderen Konzept überzeugt, da sie spüren, dass ihre wertvolle Heumilch als zentraler Bestandteil für die Schönegger Käsespezialitäten wahrgenommen wird. Mittlerweile liefern über 280 Heumilchbauern tagtäglich ihre Heumilch zur Schönegger Käse-Alm. Durch ausgewählte Zulieferbetriebe wird das Gesamtsortiment der Schönegger Käse-Alm optimal abgerundet.

2015: Almfest auf der Käse-Alm in Schönegg

Das Almfest begann mit einem heiteren Freitagabend, an dem der Allgäuer Mundart Kabarettist Broadway Joe die Gäste unterhielt. Am darauffolgenden Samstag fand der dritte Pfaffenwinkler Milchweglauf statt. Als besonderes Highlight wurde einer der erfolgreichsten Rennrodler, Schorsch Hackl, begrüßt. Am Sonntag ließen es sich die Besucher bei leckeren Speisen und Getränken sowie Blasmusik der Schönegger Almmusikanten gutgehen.

2018: 30 Jahre Schönegger Käse-Alm

Die Schönegger Käse-Alm ist auch in den letzten fünf Jahren stetig gewachsen und gehört mit jetzt rund 150 Mitarbeitern und  500 Milchlieferanten zu den größten Heumilchverarbeitern in der Region.

Mit einer Kombination aus sportlichen Highlights und einem traditionellen Frühschoppen wird im Mai die 30-jährige Erfolgsgeschichte der Schönegger Käse-Alm gefeiert. Am 5. Mai findet der vierte Pfaffenwinkler Milchweglauf mit der doppelten Olympiasiegerin und siebenfachen Weltmeisterin im Biathlon, Laura Dahlmeier, statt. Am nächsten Tag wird das Jubiläum mit einem Almfest mit gemütlichem Frühschoppen noch einmal gefeiert.

Eröffnungen unserer vielen Käse-Almen:

1988: Eröffnung / Gründung Käse-Alm Schönegg
1990: "Allgäuer Käse-Alm" in Gründl (heute: Schönegger Käse-Alm)
1991: Mittenwalder Käse-Alm / Verkaufswagen auf Wochenmärkten im Augsburger Raum
1992: Käse-Alm Buchenberg im Allgäu
1993/94: Käse-Alm in Garmisch-Partenkirchen
1996: Käse-Alm Oberammergau
1997: Käse-Alm in Kreuth am Tegernsee
2003: Käse-Alm Murnau
2006: Käse-Alm in Unterbrunn/Gauting bei München
2007: Käse-Alm in Schwangau, Unterjoch, München/Sendling und Tannheim (Tirol)
2009: Käse-Alm in Weilheim
2010: Käse-Almen in Bad Grönenbach, Grainau und Hopfen am See
2011: Käse-Almen in Ulm, Oberstdorf und Steingaden
2012: Verkaufswagen für Wochenmärkte im Bayerischen Wald / Käse-Alm in Immenstadt im Oberallgäu
2014: Käse-Alm in Marktoberdorf
2015: Käse-Almen in Peiting und Mauerstetten
2020: Käse-Alm in Isny
2021: Käse-Alm in Wertach