Parmesan

Warum wir uns für den Trentingrana DOP entschieden haben?

Die Kühe, deren Milch für den Trentingrana DOP verwendet wird, bekommen im Sommer frische Gräser und Kräuter auf den Bergwiesen und im Winter das getrocknete Gras. Auch ihnen kommt, wie auch unseren Kühen, Silage garantiert nicht in den Trog. Zwei Mal am Tag wird die Rohmilch bei den verschiedenen kleinen Bauernhöfen, mit durchschnittlich nur 30 Kühen, frisch abgeholt. Die ausschließliche Verwendung von Heumilch ist beim Trentingrana DOP einzigartig und somit die perfekte Ergänzung des „Schönegger Sortiments“. Nur durch diesen wertvollen Rohstoff „Heumilch“, dem Verzicht auf Gentechnik sowie Zusatz- und Konservierungsstoffen (nur Milch, Lab und Salz) und der Nähe zum Milchlieferanten wird dieser typisch italienische Hartkäse in erstklassiger Qualität zu einer einzigartigen Köstlichkeit. Der Trentingrana DOP reift mindestens 22 Monate bis er seinen vollkommenen Genuss erreicht hat.

Erklärung der Abkürzung "DOP"

DOP ist eine italienische Abkürzung und bedeutet „Denominazione di origine protetta“. Das ist ein Siegel und entspricht der deutschen „geschützten Ursprungsbezeichnung“. Damit werden in der Europäischen Union Agrarerzeugnisse und andere Lebensmittel versehen, deren Herstellung nach einem bestimmten, auf eine geografische Region beschränkten, Verfahren erfolgt. Beim Trentingrana DOP handelt es sich um die Region „Trentino“. Zu diesem als Naturpark geschützten Gebiet gehören unter anderem auch die Dolomiten (Weltkulturerbe der UNESCO). Endlose Täler, Berge, Quellen mit reinem Wasser und viele weitere Besonderheiten kennzeichnen diese wunderschöne Gegend. Die gesamte Heumilch, die für diesen besonderen Käse verwendet wird, stammt von Bauern aus Trentino die ihre Kühe auf über 1.000 m melken.

Geschichte des Parmesans

Seit etwa dem 11. Jahrhundert wird die besondere Kunst der Parmesanherstellung von Generation zu Generation weitergegeben. Zu den Erfindern dieses besonderen Hartkäses gelten die Benediktinermönche. Sie erfanden durch das Behandeln von Käse mit Salzlake und dann hart werden zu lassen eine Methode, mit der sie den Käse für ihre damaligen Pilgerreisen konservieren konnten. Schon der italienische Schriftsteller Giovanni Boccacccio schrieb in seiner Novellensammlung „Decamerone“ von „einem Berg aus geriebenem Parmesankäse, auf dem Menschen ständen, die nichts anderes machten als Makkaroni und Eierklöse, die sie in Kapaunenbrühe kochten und dann den Berg hinunterkollern ließen." Das heißt die Florentiner wussten zu der Zeit, als die Geschichten geschrieben wurden (1349 – 1353) schon vom Parmesan. Im 16. Jahrhundert wurde der Käse aus Parma dann auch über die Grenzen Italiens hinaus bekannt.